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Besuch der Ausstellung „Geld“ am 20 März 2016

Was ist uns das Geld wert?

Am Sonntag, 20. März haben sich 10 Personen im Zeughaus in Lenzburg eingefunden um Antwort auf diese existentielle Frage zu bekommen.

Schon die Anreise war für einige ein Abenteuer. Wegen Staus auf der Autobahn verlängerte sich der Anfahrtsweg einige Mitglieder bis 20Min.

Nichtsdestotrotz haben wir das Folgende dann doch noch geniessen können

 

So haben wir die Ausstellung dann erlebt

Jenseitsjenseits

Eine Himmelstreppe führt in den Dachstock des Zeughauses. In einer utopischen Welt fliessen nicht Milch und Honig, sondern Geld. Die Besucherinnen und Besucher entdecken die magische Verführungskraft des Geldes.

 

Propheten

Ein Streit zwischen grossen Denkern über Gott, Geiz und Gier zeigt: Über den Stellenwert des Geldes wird seit Jahrtausenden gestritten. Im Anschluss an die Multimedia-Installation richtet sich die Stimme an die Besucherinnen und Besucher: «Was ist gut, was ist böse? Jetzt sind Sie dran!»

 

Bekenntnis

An einer Befragungsstation werden die Besucherinnen und Besucher zu ihrem persönlichen Umgang mit Geld befragt: Wie viel ist genug? Was macht glücklich? Hat alles seinen Preis? Auch wir alle haben an der Umfrage teilgenommen

 

Wertmassstab

Geld dient als universeller Wertmassstab. Mit Geld wird alles vergleichbar. Eine Flasche Wein mit einem Quadratmeter Kantonsstrasse, eine Spermaspende mit einer Luxustasche – alles hat seinen Preis. 15 Gegenstände regen an, über die Beziehung von Preis und Wert nachzudenken.

 

Motivationsmittel

Inwiefern taugt Geld als Motivationsmittel? Verdirbt Geld den Charakter? Und was sind wir alles bereit zu tun für Geld? Die Besucherinnen und Besucher werden auf spielerische Art und Weise mit den Möglichkeiten und Grenzen von Geld als Motivationsmittel konfrontiert.

 

Glücksversprechen

Wie hängen Geld und Glück zusammen? Acht Menschen geben Einblick in ihr Leben.

 

Freiheit & Sicherheit

Wie viel verdient der Pizzakurier im Vergleich zur Bundesrätin? Wie haben sich die Haushaltsausgaben im Laufe der Zeit verändert? Meterhohe Säulen im Raum regen an, über die Verteilung des Geldes nachzudenken. Grosse Infografiken setzen die Zahlen in einen Vergleich mit dem Ausland und die Schweiz in eine globale Perspektive.

 

Glaubenssache

Geld ist Glaubenssache: Jede Form von Geld existiert nur so lange, wie wir an ihren Wert glauben. Ein Ring von 10 Gegenständen aus verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Orten zeigt dies exemplarisch auf. In der Mitte der kreisförmigen Installation gibt die Gestalterin der neuen Schweizer Banknoten, Manuela Pfrunder, Einblick in ihre Arbeit.

 

Wohlstandsmass

Das Bruttoinlandprodukt ist die zentrale Kennzahl unserer Wirtschaft und der Kompass der Politik. Das Wirtschaftswachstum wird beinahe mit religiösem Eifer verfolgt: Die Wirtschaft wächst, solange wir an die Zukunft glauben.

 

Offenbarung

Was bedeutet mir Geld? Freiheit oder Sicherheit? Erfolg oder Macht? Lebendigkeit oder Unabhängigkeit? Was machen Sie mit Geld? Und was macht das Geld mit Ihnen? Wir durften uns mitten im Geld tummeln und da in uns gehen um die Frage selber beantworten zu können.

 

Wertschätzung

Am Ende der Ausstellung bestimmen die Besucherinnen und Besucher den Eintrittspreis selbst. Sie bezahlen so viel, wie ihnen das Ausstellungserlebnis wert war. Auch wir haben die eine oder andere Währungs-Einheit von hinten rechts auf den Tresen wachsen lassen.

Nach einem kleinen Kaffee- und Geldtratsch haben wir dann den interessanten Nachmittag abgeschlossen und sind wieder zurück in die häuslichen Gefilde gereist um den Hypozins etwas abwohnen zu können.

 

Text und Bilder teilweise übernommen von: www.stapferhaus.ch

Hansjörg

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